20er Haus wird nicht die Herberge des Wotruba-Nachlass
Der Direktor des Kunsthistorischen Museums Wilfried Seipel, der als Präsident des Vereins zur Erhaltung des Nachlasses von Fritz Wotruba seit Jahren auf Herbergssuche ist, hat nun in Albertinadirektor Klaus Albrecht Schröder einen neuen Partner gefunden, der einen attraktiven Lösungsvorschlag für die Aufstellung der Wotruba-Werke machen konnte: die Albertina. Mit der Überdachung des Innenhofs und der anschliessenden Pfeilerhalle und dem Säulengang stünde eine Fläche von rund 800 Quadratmeter zur Verfügung, wobei auch die Bastei vor der Albertina Platz für großformatige Skulpturen bietet.
Ein "lebendiges Haus" der klassischen Moderne Zur neuen Partnerschaft
Österreichische Galerie - MUMOK erklärt Direktor Gerbert Frodl, dass eine
alleinige Bespielung des Ausstellungspavillons durch die Österreichische Galerie
zu kostenintensiv wäre. Nun sei daran gedacht, das Haus der klassischen Moderne
zu widmen. "Das soll kein statisches Museum sein, wovon es in Wien nun weiß Gott
genügend gibt, sondern ein lebendiges Haus mit wechselnden Ausstellungen, wobei
der Begriff klassische Moderne ziemlich weit zu fassen ist". Seitens des
Wirtschaftsministeriums hat Frodl Signale erhalten, dass die Finanzierung der
Restaurierung gesichert sei.(APA)
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derStandard.at