Die Minoritenkirche in Krems-Stein war
bereits wiederholt Schauplatz kultureller Events und wird im Zuge der
Restaurierung entsprechend ausgebaut, um als Plattform zeitgenössischer
Kunst zu dienen.
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| Minoritenkirche |
Neben dem Donaufestival sollen künftig auch das Volksmusikfestival
"Glatt und verkehrt" und "Klang Art Krems" in dem kunsthistorisch
bedeutsamen säkularisierten Sakralbau etabliert werden.
Kosten und Renovierungsarbeiten
Nach Angaben der NÖ Landeskorrespondenz stehen umfangreiche
Renovierungsarbeiten an: Dach- und Portalsanierung, Fassade, Fenster und
Klimatisierung. Der Kostenaufwand liegt bei 1,8 Millionen Euro, die aus
Mitteln der Denkmalpflege, der Stadt Krems, der Regionalförderung und aus
Eigenmitteln der Festival GmbH. aufgebracht werden. Auch die NÖ
Landesregierung genehmigte vor kurzem Fördermittel.
Historie des Minoritenklosters
Die Geschichte der Minoritenkirche war eine wechselvolle: Sie bildete
zunächst mit dem Minoritenkloster eine Einheit. Die Klostergründung
erfolgte 1223/24, die Kirchweihe 1264. Während der Reformationszeit war
die Kirche Salzdepot, nach der Aufhebung des Klosters 1796 unter Joseph
II. ein Tabakmagazin. 1950 begann die stilgerechte Wiederherstellung.
Seither wird das Kirchengebäude als Ausstellungsraum
verwendet.