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| 23.06.2004 - Kultur&Medien / Ausstellung | ||
| Kunstmarkt: Die Messe und ihre Gegenmesse | ||
| Die "Kunst Wien" soll heuer im Herbst noch einmal im MAK stattfinden. Im April startet "Reed" in der Messe Wien eine eigene Kunstmesse. | ||
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S Vor wenigen Tagen erhielten die Galerien erneut ein
Anmeldeformular für die "Kunst Wien" im MAK, zum üblichen Oktober-Termin.
Und "Reed" startet seine eigene Messe. "Reed"-Geschäftsführer Matthias
Limbeck: "Letztendlich kam es zu keiner Einigung mit der Präsenta. Wir
werden wie geplant im April 2005 eine Messe für ,Modern and Contemporary
Art' durchziehen, mit Schwerpunkt Osteuropa." Dabei scheint er die
Unterstützung des achtköpfigen (Ex-) Eine Entscheidung, die auch die Galeristinnen Rosemarie Schwarzwälder (Nächst St. Stephan) und Gabriele Senn bestätigen, ebenfalls Beiratsmitglieder. "Von Räumlichkeiten, Ideen und Investment sind wir bei Jirasko auf Grenzen gestoßen", erklärt Senn. Welche Galerien werden jetzt wo teilnehmen? Senn beschreibt die Stimmung so, "dass der Großteil der international auf Messen vertretenen österreichischen Galerien zu Reed gehen werden". Und überhaupt: "Ich glaube nicht, dass es eine MAK-Messe geben wird." MAK-Direktor Peter Noever gibt sich bedeckt: Eine Messe sei angedacht, der Termin freigehalten. Kurt Jirasko jedenfalls ist schon mitten in der Planung:
"Den Herbst-Termin hätte sowieso jemand besetzt. Und bevor es ein Fremder
macht, mache es lieber wieder ich." Aber: "Wir sind in keinem
Streitverhältnis zu Reed und sehen uns auch nicht als Konkurrenz." Ein
letztes Mal, so Jirasko, wolle er die "Kunst Wien", deren zehntes Jubiläum
heuer ansteht, noch durchführen. Mit etwa 50, auch ausländischen Galerien,
spezialisiert auf "Kunst bis zu 5000 Euro". sp |
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