Gruppenausstellung Zeig mir deine Wunde

Daten

– Erzbischöfliches Dom- und Diözesanmuseum

Beschreibung

Bilder von Leid und Schmerz sind allgegenwärtig. Nicht nur in der massenmedialen Kommunikation, sondern auch in der Kunst. Denn seelische und körperliche Verwundungen gehören genauso zum Leben wie der Versuch, mit diesen Verletzungen fertig zu werden und sie positiv in die eigene Biografie aufzunehmen.

Die zweite Themenausstellung im Dom Museum Wien fragt nach der Darstellbarkeit von Verwundungen. Sie tut dies vor dem Hintergrund der christlichen Bildtradition. Denn durch die Leidensgeschichte Jesu sind Verletzungen und Schmerz zu einem zentralen Moment der abendländischen Kunstgeschichte geworden. Die Schau spannt dabei einen Bogen bis in die Kunst der Moderne und Gegenwart, wo Auseinandersetzungen mit Verwundungen sich auf ganz unterschiedliche Weise ausdrücken, etwa in Beschäftigung mit dem eigenen verletzlichen Künstler_innenkörper oder dem Aufschlitzen der Leinwand.

[Quelle: www.dommuseum.at]

Beteiligte

Kader Attia, Jan de Beer, Renate Bertlmann, Joseph Beuys, Louise Bourgeois, Léa Le Bricomte, Günter Brus, Heinz Cibulka, Guillaume Courtois, Lucas Cranach, Ricardo Cuevas, Raphael Dallaporta, Katrina Daschner, VALIE EXPORT, Manfred Erjautz, Lucio Fontana, Joseph von Führich, Giovanni Giuliani, Lamia Joreige, Birgit Jürgenssen, Anders Krisár, Iris Legendre, Nadia Myre, Hermann Nitsch, ORLAN, Gina Pane, Markus Prachensky, Hannes Priesch, Sophie Ristelhueber, Gabriele Rothemann, Gerhard Rühm, Romain Sarrot, Anneliese Schrenk, Andres Serrano, Shozo Shimamoto, Klaus-Peter Speidel (Kurator/in), Hana Usui, Tanzio de Varallo, Erkan Özgen

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2024 Sozialer durch Museumsbesuch? Wie Kunstausstellungen Empathie und gesellschaftliches Verhalten beeinflussen (Text)
2024 Kunst reduziert Fremdenfeindlichkeit und fördert Mitgefühl (Text)
2019 "Zeig mir deine Wunde" im Dommuseum: Kein Leben ohne Leiden (Text)
2018 Ausstellungsinformation: Zeig mir deine Wunde (Archivalie)
2018 Wenn Bilder bluten: Verwundung in der Kunst (Text)