Gruppenausstellung Pattern and Decoration. Ornament als Versprechen
Daten
– Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, MUMOKBeschreibung
Ornament als Versprechen lautete die Prämisse der US-amerikanischen Pattern-and-Decoration-Bewegung (1975–1985). Die gleichnamige Ausstellung im mumok führt die reichen Bestände der Sammler_innen Peter und Irene Ludwig zur größten Präsentation von Pattern and Decoration im deutschsprachigen Raum seit den 1980er-Jahren zusammen. Mit orientalisch anmutenden Mosaiken, monumentalen Textilcollagen, Malereien, Installationen und Performances verfolgten feministisch engagierte Künstler_innen wie Miriam Schapiro, Joyce Kozloff, Valerie Jaudon oder Robert Kushner in den 1970er-Jahren das Ziel, Farbe, Formenvielfalt und Emotion in die Kunst zurückzuholen. Das Dekorative und ihm nahe kunsthandwerkliche Techniken spielten dabei eine große Rolle: Unterschiedliche ornamentale Traditionen – von islamisch über nordamerikanisch-indianisch bis Art déco – fanden in die Werke Eingang und öffneten den Blick über den geografischen und historischen Tellerrand hinaus. Die Nähe zur Folklore wurde entgegen dem „Purismus“ der Kunst der 1960er-Jahre ausdrücklich gesucht.
Beteiligte
Manuela Ammer (Kurator/in), Brad Davis, Frank Faulkner, Tina Girouard, Valerie Jaudon, Joyce Kozloff, Robert Kushner, Thomas Lanigan-Schmidt, Irene Ludwig, Peter Ludwig, Kim MacConnel, Miriam Schapiro, Kendall Shaw, Ned Smyth, Robert Zakanitch
Objekte
(Archivalien, Publikationen, Werke)
| 2019 | Von Caravaggio bis Gelatin (Text) | |
| 2019 | Fremde Muster voller Emotionen (Text) | |
| 2019 | Ikonen aus Alufolie, Fächer aus Blumenstoff (Text) | |
| 2019 | Mumok: Gustava Klimts Orgie des Ornaments (Text) | |
| 2019 | Ornament als Versprechen: Das Revival dekorativer Kunst in den 1970ern (Text) | |
| 2019 | Wo Dekor kein Verbrechen ist (Text) | |
| 2018 | mumok setzt 2019 auf Dekoration und Schwindel (Text) |