Gruppenausstellung Deutscher Expressionismus
Daten
– Leopold MuseumBeschreibung
[Die Ausstellung wurde bis 30.08.2020 verlängert]
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Emotion zum Stilmittel, Beobachten hieß Empfinden. Triebgesteuert und jenseits von allen akademischen Kanons bannten junge Rebellen aus der Dresdner Künstlergemeinschaft „Brücke“ Seelenlandschaften auf die Leinwand. In Auflehnung gegen die industrialisierte Gesellschaft und ihre Konventionen strebten sie zudem eine naturbezogene Lebensreform an. Währenddessen begab sich der Umkreis der Herausgeber des Münchner Almanachs Der Blaue Reiter auf die Suche nach einer neuen Innerlichkeit in der Kunst, die das rein Intuitive wie auch die kultivierte Vernunft gelten ließ. Zugleich wurde der Schönheitsbegriff hinterfragt und erweitert, wobei den Farben eine entscheidende Rolle zukam: sie wirkten als Hauptvehikel der Bilddramaturgie. An ihrer suggestiven Wirkung haben diese Werke des deutschen Expressionismus bis heute nichts eingebüßt.
Das Leopold Museum zeigt in der von Ivan Ristic kuratierten Ausstellung rund 120 Exponate aus der Schweizer Sammlung Braglia und der deutschen Sammlung Johenning erstmals in Wien, darunter Werke von Emil Nolde, Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, August Macke und Franz Marc, wie auch von Paula Modersohn-Becker, Paul Klee und Lionel Feininger.
Beteiligte
Lyonel Feininger, Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, August Macke, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Gabriele Münter, Emil Nolde, Max Pechstein, Ivan Ristic, Marianne von Werefkin
Objekte
(Archivalien, Publikationen, Werke)
| 2020 | Freier Eintritt im Leopold Museum (Text) | |
| 2019 | Blumen für die deutsche Seele: Expressionismus und "Nazi-Nolde" (Text) | |
| 2019 | Leopold Museum: Tanz den Expressionismus (Text) | |
| 2019 | Kultur magazin (Zeitschrift) |
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