Gruppenausstellung Glanz und Verderben. Prekäre Kristalle in Architektur und Kunst

Daten

– Kunsthaus Mürzzuschlag

Beschreibung

"Glanz und Verderben" ist der Titel eines interdisziplinären Ausstellungszyklus, der sich mit der aktuellen Allianz von kristalliner Perfektion und Tod beschäftigt. In der zeitgenössischen Architektur und in der bildenden Kunst, im Design und in der Mode: In allen kulturellen Feldern tauchen seit einigen Jahren Kristalle und andere geologische Versatzstücke immer häufiger auf. Oft sind sie Projektionsflächen für essenzialistische und neo-mythologische Phantasien. Das Kristalline, als Inbegriff der Dauerhaftigkeit und Härte, scheint allerdings gekoppelt mit dem genauen Gegenteil: dem Welken, Flüchtigen und Hinfälligen. Zu diesem ambivalenten Phänomen versteht sich "Glanz und Verderben" als eine kulturhistorische Recherche und präsentiert Kunstwerke und Dokumente gleichberechtigt nebeneinander.

[Quelle: http://www.kunsthausmuerz.at/detail.php?id=313]

Beteiligte

Ecke Bonk, Gilbert Bretterbauer, Peter Eisenman, Taro Furukata, Alfred Graf, Damien Hirst, Knowbotic Research, Roland Kollnitz, Daniel Libeskind, Haruko Maeda, Silvia Mussmann, Wendelin Pressl, Florian Pumhösl, Pipilotti Rist, Peter Sandbichler, Hans Schabus, Maria Stimm, The next ENTERprise, Vitus H. Weh (Rede), Heimo Zobernig, coop himmelb(l)au

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2009 Glanz & Verderben (Publikation)