Einzelausstellung Melanie Ender. smooth, so surface! oh yeah ...

Daten

– Startgalerie im Museum auf Abruf

Beschreibung

[Die Ausstellung wurde verschoben]

Die raumgreifenden skulpturalen Installationen von Melanie Ender bestehen aus bearbeiteten, von Papierschichten freigelegten Gipskartonplatten in Kombination mit feinen Messinggebilden, Papier und Gipsgüssen. Die bewusste Wiederholung von Materialkombinationen und Formelementen betont das Prozesshafte und stellt Verbindungen zwischen den einzelnen Arbeiten her. In konzeptuell-poetischen Texten thematisiert die Künstlerin ihre Auseinandersetzung mit dem Material während des Arbeitsprozesses.

Gipskartonplatten werden mit einem feuchten Schwamm abgerieben, Papierschichten dadurch schichtweise abgetragen, bis der Gipskern freigelegt ist und sich so die ursprüngliche Erscheinung dieses Materials völlig verändert. Spuren des manuellen Prozesses – Kratzer, Abschabungen und Papierreste – bleiben im Gips sichtbar und definieren die Oberfläche der so langsam aus ihrer Ummantelung geschälten skulpturalen Objekte. In installativen Momenten werden sie gleichermaßen Display, Trägermaterial oder selbst zum Bild.

[Quelle: https://web.archive.org/web/20200309134134/https://www.wienmuseum.at/de/ausstellungen/vorschau/ansicht/melanie-ender-smooth-so-surface-oh-yeah]

Beteiligte

Melanie Ender

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2021 Lockdown-Zugabe: Museen verschieben wieder Ausstellungen (Text)
2021 Museen in Wien und NÖ müssen erneut Eröffnungen verschieben (Text)
2020 Einladung: Melanie Ender. smooth, so surface! oh yeah ... (Archivalie)