Gruppenausstellung Zucker. Industrielles Erben und Kolonialismus

Daten

– < rotor >, association for contemporary art

Beschreibung

Die Geschichte des Zuckers beginnt mit Rohrzucker. Bereits seit Jahrtausenden wird dazu Zuckerrohr angebaut. In Europa taucht der Süßstoff zur Zeit der Kreuzzüge auf. Vor rund 200 Jahren wird die in Europa angebaute Zuckerrübe zu einem ernsthaften Konkurrenten des importierten Zuckerrohrs. Von da an erlebt die europäische Zuckerindustrie – und der Zuckerkonsum – einen ungeheuren Aufschwung. Heute dominieren international agierende Zuckerkonzerne den Markt, zahlreiche örtliche Zuckerfabriken wurden aufgelassen.

Die Künstler*innen der Ausstellung ZUCKER reflektieren mit ihren Arbeiten die wechselvolle Geschichte der Zuckerproduktion, mit der verschiedene Ausformungen von Kolonialismus einhergehen.

[Quelle: https://rotor.mur.at/frameset_aktuell-ger.html, 05.10.2021]

Beteiligte

Luz Blanco, Samuel Ferretto, Fokus Grupa, Ferenc Gróf, Elisabeth Gschiel, Zdena Kolecková, Kyo Kim, Pia Lanzinger, Ilona Németh, Resa Pernthaller, Anna Ponchon, Isa Rosenberger, Alessandra dos Santos, Sandro Sulaberidze

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2022 Camera Austria International 157 / 2022 (Zeitschrift)
2021 Einladung: Zucker. Industrielles Erben und Kolonialismus (Archivalie)