Einzelausstellung Anna Jermolaewa. Chernobyl Safari
Daten
– FOTO WIEN 2022, Museum für angewandte Kunst, MAKBeschreibung
Seit der Atomkatastrophe von Tschernobyl hat sich die 30 Kilometer lange Sperrzone rund um den Reaktor des sowjetischen Kernkraftwerks zu einem Naturschutzgebiet entwickelt. Luchse, Wölfe, Adler, Wildpferde und andere seltene Tiere leben in dem fast menschenleeren, verwilderten Gebiet unter dem Einfluss der radioaktiven Kontamination. Die Künstlerin Anna Jermolaewa hat sich auf eine Safari in die Sperrzone von Tschernobyl begeben, ein Gebiet, das ausschließlich mit Tod und Katastrophe in Verbindung gebracht wird. Jermolaewa hat die dort lebenden Tiere dokumentiert, um Mythen, Legenden, Ängste und Missverständnisse aufzuzeigen. Gemeinsam mit einer Wissenschaftlerin hat sie drei Wildkameras installiert, die laufend Aufnahmen machen. Die Ausstellung wird im Rahmen der FOTO WIEN 2022 präsentiert.
[Quelle: https://web.archive.org/save/https://mak.at/annajermolaewa]
Beteiligte
Anna Jermolaewa, Bärbel Vischer (Kurator/in)
Objekte
(Archivalien, Publikationen, Werke)
| 2022 | Festival Foto Wien erstreckt sich wieder über die Stadt (Text) | |
| 2022 | Frauen, Natur und vieles mehr: Foto Wien erstreckt sich über die Stadt (Text) | |
| 2022 | Anna Jermolaewa: Erinnerungen ans Anthropozän (Text) | |
| 2022 | Anna Jermolaewa: "Putin ist wahnsinnig" (Text) | |
| 2022 | "Putin ist mein größter Feind" (Translation missing: de.website.object_type.Txte) |