Einzelausstellung Sabine Jelinek. DER BLINDE FLECK LIEGT IN DER FALTE

Daten

– splace am Hauptplatz

Beschreibung

Die Fotokamera ist ein technischer Apparat, der Dinge festhalten kann, die der menschlichen Wahrnehmung verborgen bleiben – wir nehmen sie aber unterbewusst auf. In ihren fotokünstlerischen Arbeiten spürt Sabine Jelinek diesen unbewussten Augenblicken nach, ohne zu verraten wie die abgebildeten Farben und Formen ins Bild gefunden haben. Manche Momente bleiben im konkreten Material verdeckt, andere geben unserer Auffassungsgabe Rätsel auf. Der Ausstellungstitel weist auf das ihr wichtige Spiel mit dem Blick, dem Zeigen und dem Verbergen hin. Man kann sich an ihren Werken vorbei- oder durch sie hindurchbewegen, oder sie selbst bewegen. In einem Video – an sich schon durch Montage geteilter Bildraum – entfaltet sich der Stadtraum über eine Vielzahl an Treppen, die die zahlreichen Ebenen Roms durchschneiden.

Die in der Ausstellung präsentierten Arbeiten sind im Zeitraum 2018 bis 2022 entstanden.

[Quelle: https://web.archive.org/web/20220601151812/https://kunstuni-linz.at/Archivdetail.2267+M56bb412ff5d.0.html]

Beteiligte

Brigitte Hütter (Rede), Sabine Jelinek

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2022 Fotos, die die blinden Flecken offenlegen (Text)