Einzelausstellung Monira Al Qadiri. Mutant Passages

Daten

– Kunsthaus Bregenz

Beschreibung

Monira Al Qadiri zählt zu den wichtigsten Künstler*innen der Golfregion. Sie wird im Senegal geboren, wächst in Kuwait auf und bricht mit nur sechzehn Jahren nach Japan auf. Der Krieg in Kuwait lässt sie nach Ausflüchten suchen. Bekannt wird sie mit Videos und Skulpturen, die sich mit der Petro-Kultur und der Abhängigkeit des modernen Lebens von fossilen Energien auseinandersetzen. Sie präsentiert Objekte, die mit Autolacken überzogen sind. Sie sehen wie Schmuckstücke in einer Schatzkammer aus, erinnern an phallische Raketen, futuristische Sprengsätze oder Science-Fiction. Sie strahlen mintgrün, ultramarin oder in Messingfarben. Manche sind auf weißen Sockeln montiert und rotieren, andere nehmen monumentale Formate an und finden sich im öffentlichen Raum. Tatsächlich handelt es sich um Bohrköpfe. Al Qadiri verändert ihre Formen nicht, gestaltet lediglich Dimension und Farbigkeit. »Öl ist eine zerstörerische Kraft, aber in gewisser Weise ist es auch ein Wunder. Es ist wie ein sehr seltsames außerirdisches Wesen, das aus dem Weltraum gelandet ist und irgendwann wieder verschwinden wird.«

[Quelle: https://web.archive.org/web/20221130171628/https://www.kunsthaus-bregenz.at/ausstellungen/monira-al-qadiri]

Beteiligte

Monira Al Qadiri

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2023 Eikon #122 (Zeitschrift)
2023 Monira Al Qadiri eröffnet Erdölfeld im Kunsthaus Bregenz (Text)
2023 Monira Al Qadiris "Mutant Passages" im KUB (Text)
2023 Information: Monira Al Qadiri. Mutant Passages (Archivalie)
2023 Einladung: Monira Al Qadiri. Mutant Passages (Archivalie)
2022 Kunsthaus Bregenz plant drei großen Einzelausstellungen im Jahr 2023 (Text)
2022 Kunsthaus Bregenz zeigt 2023 drei große Einzelausstellungen (Text)