Daihatsu-Rooftop-Gallery. 8. Intervention: Whipping Sphere von Helmut Heiss

Daten

– DAIHATSU ROOFTOP GALLERY, Kunst im öffentlichen Raum Wien, KöR

Beschreibung

14. Bezirk

Di, 01.12.2020: 14-16 Uhr, Parkort: Umgebung der Station Hütteldorfer Straße, 1140 Wien
Mi, 01.12.2020: 14 - 16 Uhr, Parkort: Umgebung Seidlgasse 14, 1030 Wien
Do, 02.12.2020: 14-16 Uhr, Parkort: Umgebung der Station Hütteldorfer Straße, 1140 Wien
Fr, 03.12.2020: 14 - 16 Uhr, Parkort: Umgebung Seidlgasse 14, 1030 Wien
Sa, So, 04. + 05. 12. 2020: 14 - 16 Uhr, Parkort: Umgebung Seidlgasse 14, 1030 Wien
Mo, 06.12.2020: 14-16 Uhr, Parkort: Umgebung der Station Hütteldorfer Straße, 1140 Wien
Di, 07.12.2020: 14-16 Uhr, Parkort: Umgebung der Station Hütteldorfer Straße, 1140 Wien
Mi, 08.12.2020: 14 - 16 Uhr, Parkort: Umgebung Seidlgasse 14, 1030 Wien

Die Daihatsu-Rooftop-Gallery ist ein mobiles Präsentationsdisplay für zeitgenössische Skulptur/Installation und Performance.

Auf einem modifizierten Dachträger eines japanischen Kleinwagens präsentiert die Galerie im öffentlichen Raum Wiens zwischen dem 13. August und dem 14. Dezember 2020 Skulpturen von neun Künstler*innen. Diese nehmen Bezug auf bestimmte Gegenden der Stadt, die von der Daihatsu-Rooftop-Gallery für eine Woche pro Skulptur täglich befahren werden.

„Unter dem Pflaster der Strand“ lautetet ein Slogan der spontaneitätsversessenen und institutionskritischen Situationisten der 60er Jahre. Heute könnte ein Slogan lauten: „Ich will Kunst nicht nur im Museum und auf Instagramm, ich will sie dort wo jeder Bürger hinsehn kann! - Daihatsu! Rauf auf die Dächer dieser Stadt!"

Zumindest auf dem Dach dieses Autos zeigen wir zwischen Mitte August und Dezember 2020 skulpturale Arbeiten, Performances und Soundinstallationen im urbanen Raum Wiens. Am Ende der jeweiligen einwöchigen Präsentationsfahrten wird die Daihatsu-Rooftop-Gallery mit der künstlerischen Arbeit auf dem Dach unterwegs sein, auf einer ausgedehnten Fahrt unterwegs durch die Wiener Gemeindebezirke.

Die Daihatsu-Rooftop-Gallery macht zeitgenössiche Kunst einem breiten Publikum jenseits der hermetischen Kunstdiskurse sichtbar und transferiert künstlerische Arbeiten weg von den Podesten in Ausstellungsräumen hinauf auf das Dach eines kleinen Autos, das diesen eine neue Mobilität und Zeitlichkeit verschafft, welche die Stadt als veränderlichen Kontext hinter den gezeigten Arbeiten vorbeiziehen lässt.

Hier geht es nicht um das Neue, sondern um das fröhliche Weiterschreiben einer Ideologie des freien und mobilen „Sich-zeigens“, da draussen in der Welt.

8. Intervention: come and see (Reif für die Insel) von Helmut Heiss

Majestätisch, glorreich und aufgeblasen gleitet das Seepferdchen durch die Straßen Wiens. Die Anführerin einer ganzen Armada von gekränktem Schwimmbadmüll auf der Suche nach Ärger. Sie ist aus Metall, aber von geringer Standsicherheit. Sie biegt und krümmt sich und schwankt immerzu.
Kommen Sie! Kommen Sie! Und los! Jajajaaaaa! Schnall Dich an, Baby, sonst schnallst Du ab - the night is young and there's plenty of gas in the tank.

[Quelle: https://web.archive.org/web/20250703110812/https://www.koer.or.at/projekte/daihatsu-rooftop-gallery/#location]

Beteiligte

Peter Fritzenwallner (Konzept), Helmut Heiss

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2020 Information: Daihatsu-Rooftop-Gallery (Archivalie)