Canan Dagdelen, Miriam Hamann. structural echoes

Daten

– Projektraum Viktor Bucher

Beschreibung

Die Ausstellung structural echoes vereint Arbeiten der beiden in Wien lebenden und arbeitenden Künstlerinnen, die sich einem ähnlichen Minimalismus verschrieben haben, sich diesem jedoch mit unterschiedlichen Inhalten und Materialien nähern. Beiden gemeinsam ist ebenfalls eine intensive Auseinandersetzung mit architektonischen Prinzipien, strukturellen Elementen und Raumkonzepten. Während Hamann in ihren Lichtarbeiten und Skulpturen naturwissenschaftliche- und mathematische Grundlagen aufgreift und diese neu interpretiert, nimmt Dagdelen in raumgreifenden-, schwebenden Installationen und Objekten aus Keramik poetisch Bezug auf Bauwerke frühislamischer Architektur.
Canan Dagdelen setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit Themen wie Zugehörigkeit, Identität sowie Migration auseinander. Dabei bedient sie sich der Sprache der Architektur und schafft eine soziologische Betrachtung des Raumbegriffs in Bezug auf die kulturspezifischen Elemente ihrer Herkunft. Somit beschäftigt sich Dagdelen als Künstlerin primär mit dem Raum. Diese elementare Konstante ihres ästhetischen Denkens und Handelns oszilliert in ihren Werken subtil zwischen den verschiedenen inhaltlichen Ebenen von Raum: Raum als Volumen, Raum als Ausdehnung, aber auch Raum im sozialen Sinn, als Bereich gesellschaftlicher Interaktionen und schließlich Raum als Architektur.

[Quelle: Email]

Beteiligte

Canan Dagdelen, Miriam Hamann, Daniela Wageneder-Stelzhammer (Rede)

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2025 Einladung: Canan Dagdelen, Miriam Hamann. structural echoes (Archivalie)