Gruppenausstellung Gothic Modern

Daten

– Graphische Sammlung Albertina

Beschreibung

In der großen Herbstausstellung der ALBERTINA trifft Moderne auf Gotik. Im Fokus stehen Meisterwerke vom Symbolismus bis Expressionismus, die durch die emotionale Ausdruckskraft mittelalterlicher Kunst inspiriert sind.

Die Moderne bedeutete vor allem einen radikalen Bruch mit der bis dahin dominierenden akademischen Tradition. Gleichzeitig richteten viele Kunstschaffende den Blick auf eine deutlich weiter zurückliegende Epoche: die Gotik. In der mittelalterlichen Kunst fanden sie Sujets, Motive und Ausdrucksformen, die ihrer eigenen Suche nach Wahrhaftigkeit näherkamen als die an den Akademien vermittelten Normen. In gotischen Werken sahen sie Vieles widergespiegelt, was sie im Innersten bewegte. Themen wie Liebe und Sexualität, Tod und Trauer, Glaube und Zweifel sowie die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Rollen und Identitäten waren bereits im Mittelalter präsent und blieben innerhalb der Kunst der Moderne von zentraler Bedeutung.

[Quelle: https://web.archive.org/save/https://www.albertina.at/ausstellungen/gothic-modern/]

Beteiligte

Hans Baldung Grien, Max Beckmann, Arnold Böcklin, Lucas Cranach, Otto Dix, Akseli Gallen-Kallela , Ralph Gleis (Kurator/in), Vincent van Gogh, Matthias Grünewald, Hans Holbein der Jüngere, Käthe Kollwitz, Paula Modersohn-Becker, Edvard Munch, Egon Schiele, Helene Schjerfbeck , Hugo Simberg , Marianne Stokes, Julia Zaunbauer (Kurator/in)

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2025 Von Dämonen und Totenköpfen: Die Albertina zeigt die Moderne einmal anders (Text)
2025 "Gothic Modern": Die Albertina verbindet die Epochen (Text)
2025 Komm, süßer Tod (Text)
2025 Museen reich mit Kunst zur Erntezeit (Text)