Gruppenausstellung vakuum. Jahresausstellung 2025/26
Daten
– Salzburger KunstvereinBeschreibung
Die letzte Ausstellung des Jahres ist traditionell den Mitgliedern des Salzburger Kunstvereins vorbehalten und wird in diesem Jahr von magazin53a kuratiert.
Was antike Philosophen als „horror vacui“ verstanden, einer absoluten und beängstigenden Leere, fasst die heutige Quantenmechanik als einen Raum voller Teilchenfluktuationen und unrealisierter Möglichkeiten auf. Zwei scheinbar entgegengesetzte Konzepte von Vakuum komplementieren sich: Sie bilden eine paradoxe Vorstellung von etwas, das zugleich Abwesenheit und Potenzial, Verdrängung und Verdichtung bedeutet.
Neun künstlerische Positionen – Ani Gurashvili, Ulrike Königshofer, Melanie Moser, Luz Olivares Capelle, Martin Sommer, Manuel Tozzi, Francisco Valença Vaz, Bartholomaeus Wächter und Kay Walkowiak – erkunden, was entsteht, wenn Räume mit Lücken und Fehlstellen besetzt werden. Die Künstler:innen begreifen das Vakuum als wissenschaftliches Phänomen und theoretisches Konzept zugleich. Ihre Arbeiten durchspannen psychische, mediale und urbane Schwellenräume. Sie untersuchen chemische Transformationen. Sie offenbaren heterotopische Begehrensstrukturen und zyklische Zeitvorstellungen.
Statt einem leeren Nichts begreift diese Ausstellung das Vakuum als ein Gefüge von Bedingungen, die unsere Wahrnehmung von Raum bestimmen: Was wird sichtbar, was wird zurückgehalten und was organisiert unsere Aufmerksamkeit?
[Quelle: .https://web.archive.org/web/20251216110011/https://salzburger-kunstverein.at/jahresausstellung2025
Beteiligte
Maria Luz Olivares Capelle, Ana Gurashvili, Niklas Koschel (Kurator/in, magazin53a), Ulrike Königshofer, Melanie Moser, Leona Remler (Kurator/in, magazin53a), Veronika Sattlecker (Kurator/in, magazin53a), Martin Sommer, Manuel Tozzi, Francisco Valenca Vaz, Kay Walkowiak, Bartholomaeus Wächter, magazin53a (Kurator/in)