BACON – PICASSO. What It Means to Be Human

Daten

– Graphische Sammlung Albertina

Beschreibung

In einer spannungsvollen Gegenüberstellung zeigt die großangelegte Ausstellung die beiden bedeutendsten figurativen Maler des 20. Jahrhunderts, Pablo Picasso und Francis Bacon. Unter dem Eindruck Picassos fasste Bacon den Entschluss, Maler zu werden. Sein Leben lang sollte er mit dieser großen Vaterfigur ringen – und letztlich danach streben, sie zu übertreffen. Für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts wollte Bacon das sein, was Picasso für die erste war: Chronist des Menschseins in all seiner Zerrissenheit. Beide Jahrhundertkünstler rückten die menschliche Existenz ins Zentrum ihrer Bildwelt. Beide beschäftigte der menschliche Körper – zerrissen, neu zusammengesetzt und mit radikaler Kraft neu erfunden. In ihren verzerrten Darstellungen zeigen sie Schmerz, Begierde und Verletzlichkeit und halten der modernen Seele einen schonungslosen Spiegel vor. Themen wie Kreuzigungen, Schreie, Stierkampf, Akte und die „Tränen des Eros“ offenbaren für beide das Drama des Lebens.

Obwohl Picasso selbst nicht von Bacon beeinflusst war, verfolgte auch er dessen Karriere aufmerksam. Um das durchaus auch als wechselseitig zu bezeichnende Verhältnis visuell vor Augen stellen zu können, sind zahlreiche internationale Leihgaben versammelt worden, die die beiden Meister in ihren besten Werken und im Dialog miteinander vorstellen.

[Quelle: https://web.archive.org/web/20260119150954/https://www.albertina.at/ausstellungen/picasso-bacon/]

Beteiligte

Francis Bacon, Pablo Picasso

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2026 "Picasso – Bacon": Die Meister der Verfremdung in der Albertina (Text)
2026 Hetero-Heroe im Dark Room (Text)
2026 Picasso - Bacon. What It Feels Like To Be Human (Text)
2026 Mit Gewalt gegen die Langeweile: Picasso und Bacon in der Albertina (Text)
2026 Rüstig statt rostig: Das Albertina-Programm zum 250-Jährigen (Text)