Alexander Kluge. Nachts träumen die Kulissen von ungesehenen Bildern
Daten
– Akademie der bildenden Künste WienBeschreibung
Im Prospekthof des Atelierhauses der Akademie inszeniert Alexander Kluge eine Ausstellung, die der Idee einer Theateraufführung folgend Videostationen als Akteurinnen einsetzt und einen transhistorischen Bühnenraum für multiperspektivische Denkbewegungen offeriert, in deren Mitte das Werk Sphinx Opera von Katharina Grosse steht.
Gipsabgüsse aus der Glyptothek der Kunstsammlungen der Akademie der bildenden Künste Wien: Hera, Herakles, Homer, Medusa und Septimius Severus
Im Prospekthof, einem ehemaligen Kulissenlager, inszeniert Alexander Kluge eine Ausstellung, die der Idee einer Theateraufführung folgend Videostationen als Akteurinnen einsetzt und einen transhistorischen Bühnenraum für multiperspektivische Denkbewegungen mit zahlreichen Kooperationen offeriert, in deren Mitte das Werk Sphinx Opera von Katharina Grosse, entstanden in Zusammenarbeit mit Alexander Kluge, steht.
In einer „zerrissenen Welt“ brauchen wir den Möglichkeitsraum, den „Den Konjunktiv der Bilder“, findet Alexander Kluge. In der Ausstellung geht es um Pegasus, das Wappentier der Poetik, geboren aus dem Blut des abgeschlagenen Kopfes der Medusa, um Fortuna, „die Wetterfahne Glück“, um Homers Bericht vom verbrannten Troja und um den rasanten Gestaltwandel der Macht den wir heute mit zeitgenössischen Cäsaren erleben. Als tröstender Ton wirkt das Wiener Theater der plebejischen Öffentlichkeit. Dessen Thema heißt „Tod und Heiterkeit“. Es geht nie um bloß eines der beiden.
(Quelle: A…kademie der bildenden Künste Wien)
[Quelle: https://web.archive.org/save/https://kluge-alexander.de/ausstellung-nachts-traeumen-die-kulissen-von-ungesehenen-bildern/]
Beteiligte
Objekte
(Archivalien, Publikationen, Werke)
| 2026 | springerin 2/26. Migrationsfragen (Zeitschrift) |
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| 2026 | Mit alten Göttern aus Gips (Text) |