Franz West. Vier Lemurenköpfe
Daten
– Öffentlicher Raum WienBeschreibung
Von 2001 -2021 als permanente Installation an der Stubenbrücke, 1010/1030 Wien
„Denen, die in dieselben Flüsse steigen, fließen immer neue Wasser zu, und immer neue Seelen entsteigen dem Nass.“ Diese Sentenz nach Heraklits „Fragment“ stellt der österreichische Künstler Franz West (*1947) seinen „4 Larven (Lemurenköpfen)“ zur Seite. Während Lemuren in der römischen Mythologie die nächtlich umherschweifenden Seelen der Verstorbenen bezeichnen, benennt der Wiener Dialekt mit dem Begriff auch fragwürdige Zeitgenossen. Über dem Wien-Fluss montiert, versinnbildlichen die Lemurenköpfe die Gespenster der Vergangenheit. Den Verblichenen und Vergessenen stünden aber, so der Künstler, immer wieder neue Talente gegenüber.
[Quelle: https://web.archive.org/web/20250718051626/https://www.koer.or.at/projekte/there-is-no-place-like-home/]
Beteiligte
Ausstellungen / Veranstaltungen
| 2001 | Franz West. Gnadenlos. Merciless, Museum für angewandte Kunst, MAK, Wien |
Objekte
(Archivalien, Publikationen, Werke)
| 2009 | Wem gehört die Stadt? Wien - Kunst im öffentlichen Raum seit 1968 (Publikation) |
|
| 2001 | Ansichten: Lemurenköpfe (Archivalie) |
|