fluc im exil 05 und transformer 1

Daten

– Fluc im Exil, Kunst im öffentlichen Raum Wien, KöR

Beschreibung

Das FLUC ist ein Projektraum am Praterstern, der im 2002 von den Künstlern Martin Wagner, Joachim Bock und Alexander DeGoederen eröffnet und mit der Erweiterung um die Fluc_Mensa als Konzert- und Ausstellungsraum bald zu einen bekannten Veranstaltungsort und gleichzeitig zu einer der beliebtesten Clubs für elektronische Musik wurde. Mit der Ausstellung transformer 1 im Rahmen von fluc im exil 05 wurde ein Ort, die alte Fußgängerpassage am Wiener Praterstern, einem breiteren Publikum als Präsentationsraum für zeitgenössische künstlerische Arbeiten vorgestellt. Aus diesem Anlass war noch einmal die alte Bausubstanz der Passage zu sehen, bevor sie - adaptiert, renoviert und transformiert - den Rahmen für den Neubau des Fluc und der Fluc_Wanne bildet. Ein Teil der künstlerischen Arbeiten reflektiert die Transformation dieses speziellen Raumes von seiner verkehrstechnischen Funktion als Passage zu einem Gemisch aus Baustelle und Ausstellungsraum.

Im Rahmen von fluc im exil 05 wurden auch die Videoarbeiten der AbsolventInnen des goldsmith college gezeigt, die an die Außenwand des Planetariums im Wiener Prater als Projektionen zu sehen waren. Die Videos reflektierten die sozialen und kulturellen Konsequenzen der gesteigerten Bildproduktion im öffentlichen Raum durch die Kameras der Touristen und der polizeilichen Überwachung.

Zu fluc im exil 05 gehört noch die Installation von Esther Stocker, die bei add-on 20 Höhenmeter präsentiert wurde.

Text: Karl Bruckschwaiger, Roland Schöny, in: Kunst im öffentlichen Raum Wien. Aufbrücke - Werke - Interventionen. 2004 - 2007.

[Quelle: https://web.archive.org/web/20250718051528/https://www.koer.or.at/projekte/transformer-1-und-fluc-im-exil-05/]

Ausstellungen / Veranstaltungen

2005 [ transformer 1 ] Kunst im öffentlichen Raum, fluc, Wien

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2009 Wem gehört die Stadt? Wien - Kunst im öffentlichen Raum seit 1968 (Publikation)