Einzelausstellung Anke Eckardt. Moreth Anhuman H2N3 (2026)

Daten

– sehsaal

Beschreibung

Zwei Bildserien und eine Klanginstallation beziehen sich im Sehsaal aufeinander, indem sie unterschiedliche Facetten von nicht-menschlichen Wesen abbilden.

In den visuellen Anordnungen eröffnen sich über die Darstellung von diversen Häuten, Fellen, Federn Projektionsflächen - sowohl für imaginierte Körperbilder wie auch als Symbol für kulturelle Projektion (Donna Haraway). Bildserie a, auf einem immanenten Ordnungssystem beruhend, scheint erweiterbar zu sein, während Bildserie b als Triptychon hervortritt.

Auditiv entwirft die Künstlerin eine immersive Klanglandschaft, die sich unter Einbezug historischer Tieraufnahmen (in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Martin Ullrich, Interdisziplinäre Musikforschung mit Schwerpunkt Human-Animal Studies, Nürnberg) wie auch mithilfe maschinellen Lernens zur Generierung bisher unbekannter Tierlaute, weg von der identitätsstiftenden Nomenklatur menschlicher Sprache hinzu einer neuartigen Form von imaginierter interspezies Kommunikation bewegt.

Moreth Anhuman H2N3 gehört laut Virologie zur Gruppe der Moreth Anhuman VOI (variants of interest). H - 5 bekannte Subtypen: Das Hauptprotein, mit dem das Virus an die Wirtszelle andockt und in sie eindringt. N - 5 bekannte Subtypen: Das Nebenprotein, das dem Virus hilft, sich aus der Wirtszelle zu befreien und weiterzuverbreiten.

[Quelle: https://web.archive.org/web/20260427130858/https://sehsaal.at/anke-eckardt/]

Beteiligte

Anke Eckardt

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2026 Einladung: Anke Eckardt. Moreth Anhuman H2N3 (2026) (Archivalie)