Linda Bilda: Das unbekannte filmische Werk

Daten

– Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

Beschreibung

Die Kurzfilmtage präsentieren den weltweit ersten Einblick in das bislang unbekannte filmische Werk der österreichischen Künstlerin Linda Bilda: Filme, die Bilda sowohl alleine als auch in Zusammenarbeit mit anderen gemacht hat und die erst kürzlich in ihrem Nachlass entdeckt wurden.

Linda Bilda (1963-2019) war Künstlerin, Verlegerin, Unternehmerin, Ausstellungsmacherin, Performerin, Comiczeichnerin, Aktivistin, Erfinderin und Lehrende – und Filmemacherin. Sie war Mitglied der „Vereinigung Bildender KünstlerInnen“ der Wiener Secession und gründete 1994 zudem den Kunstverein ARTCLUB WIEN, den sie bis 1995 leitete. Bildas Arbeiten wurden unter anderem in der Kunsthalle Wien, im Belvedere 21 und im Kunsthaus Bregenz ausgestellt, 2020 widmete ihr das Lentos Kunstmuseum in Linz eine große Retrospektive. 2025 fand im Kunsthaus Glarus die Ausstellung Linda Bilda. Die goldene Welt statt.

Die Gründung und Distribution von Zeitschriften sah Linda Bilda als eine ihrer zentralen künstlerischen Praktiken: Zwischen 1994 und 2005 erschienen so vier Heftausgaben ihres Soloprojekts No_Politcomix. Außerdem gründete sie gemeinsam mit Ariane Mueller die Zeitschrift Artfan (1991–1995) und Die weisse Blatt (1991-2005, u.a. mit Ulrike Müller, Kristina Haider und Nora Hermann).

Kuratiert wird das Programm von Olaf Möller und Helene Baur, als Gast wird Bildas langjährige künstlerische Partnerin Ariane Mueller erwartet.

[Quelle: https://web.archive.org/web/20260501080838/https://www.kurzfilmtage.de/de/presse/detail/die-profile-der-72-kurzfilmtage/]

Beteiligte

Linda Bilda, Ariane Mueller

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2026 72. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen (Publikation)