Charlotte Pryce: Alchemistische Transformationen und eine Laterna Magica

Daten

– Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

Beschreibung

Seit 1986 arbeitet die gebürtige Londonerin Charlotte Pryce mit Film, Fotografie und optischen Objekten, ihre experimentellen Arbeiten werden weltweit auf Filmfestivals ebenso wie in Museen gezeigt. Sie studierte an der Slade School of Art, University College London, und am School of Art Institute of Chicago. Seit 2004 lehrt sie am California Institute of the Arts in Los Angeles. Ihre Arbeiten wurden auf zahlreichen Filmfestivals sowie unter anderem im Centre Pompidou (Paris), Velaslavasay Panorama (Los Angeles) und Bozar (Brüssel) gezeigt.

Pryce arbeitet mit analogem Film, zumeist auf 16mm. In ihrem Werk lotet sie die materiellen Prozesse fotochemischen Filmemachens aus, die Dunkelkammer wird bei ihr zum Labor schöpferischer Experimente. Für Pryce ist das ursprüngliche Bild Ausgangspunkt für Transformationen durch manuelle Entwicklung und optische Effekte. Ihr Interesse gilt der natürlichen Welt, biologischen Prozessen, wobei sie sich oft auf alte Texte bezieht. So entstehen magische Miniaturwelten, die alle Sinne ansprechen.

Die Kurzfilmtage zeigen in zwei Programmen einen Überblick über Pryces Werk, darunter Discoveries on the Forest Floor 1-3 (2007), Curious Light (2011) und and so it came about (2023). Jedes Programm schließt mit einer Laterna Magica-Performance aus ihrer „Illuminated Fiction“-Serie.

[Quelle: https://web.archive.org/web/20260501080838/https://www.kurzfilmtage.de/de/presse/detail/die-profile-der-72-kurzfilmtage/]

Beteiligte

Charlotte Pryce

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2026 72. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen (Publikation)