Einzelausstellung Adriana Czernin. American Flowers

Daten

– Galerie Martin Janda, Raum aktueller Kunst

Beschreibung

Von Anfang an bewegt sich Adriana Czernins Werk in einem Spannungsfeld zwischen Verführung und Irritation. Bereits die erste Begegnung mit der Künstlerin im Jahr 2000 – zunächst im Rahmen einer Gruppenausstellung, die in Antwerpen und Wien gezeigt wurde, kurz darauf in ihrer ersten Einzelausstellung im Obergeschoß der Galerie – machte ein zentrales Motiv ihres Schaffens sichtbar: die Auseinandersetzung mit Form und Struktur, Schönheit und Irritation und deren Spannungsverhältnissen. [...]

Während frühere Werkphasen oft von struktureller Verdichtung geprägt waren, erlauben sich diese Arbeiten ein größeres Maß an Instabilität und Bewegung. Die Bildsprache erscheint offener, weniger kontrolliert.
Czernins Werk kreist dabei stets um die Frage nach dem Verhältnis von Oberfläche und Tiefe, von perfekter Ordnung und ihrem Gegenbild. Die Verführungskraft ornamentaler Systeme steht immer im Dialog mit der Ahnung ihres Schattens, ihrer Brüchigkeit.

So erscheint American Flowers weniger als Rückkehr zu früheren Werkphasen denn als Transformation eines über lange Zeit entwickelten Formenvokabulars. Die Bilder tragen Spuren vergangener Arbeiten in sich und öffnen zugleich einen neuen Raum—einen Raum, in dem Ornament, florale Strukturen und malerische Freiheit in ein fragiles, vibrierendes Gleichgewicht treten.

Adriana Czernin, geboren 1969 in Sofia (BG), lebt und arbeitet in Wien und Rettenegg (AT).

[Quelle: Einladung]

Beteiligte

Adriana Czernin

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2026 Einladung: Adriana Czernin. American Flowers (Archivalie)
2026 Augenschmaus und Hintersinn (Text)