Ida Maly. Eine Außenseiterin der Moderne

Daten

– Neue Galerie Graz

Beschreibung

2001 wurde das Werk der Grazer Malerin und Grafikerin Ida Maly in der Ausstellung "Moderne in dunkler Zeit" in der Neuen Galerie Graz erstmals einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert. Ihre Biografie, ihre künstlerische Entwicklung und ihr tragisches Schicksal lassen sie uns heute auf vielfache Weise als Außenseiterin wahrnehmen - auch als eine Außenseiterin der Moderne. Im Be- und Gedenkjahr 2005 gibt es viel zu feiern, es gibt jedoch auch sehr vieles, das Teil einer unsagbaren Tragödie ist. Als moderne Künstlerin, die an Schizophrenie litt, war Maly doppelt gefährdet. Ihre eigenständigen Arbeiten gelten heute als höchst qualitätsvolle Beispiele "zustandsgebundener Kunst". Ihre Kunst ist jedoch auch Spiegelbild der politischen Verhältnisse, in [denen] sie zu existieren verurteilt war. Erst in den letzten Jahren wurden ihre Portraits und Aktdarstellungen wieder entdeckt, die eine außerordentliche Bereicherung der österreichischen Kunst des 20. Jahrhunderts darstellen.
(aus: Einladung)

Beteiligte

Günther Holler-Schuster (Kurator/in), Anna Lehninger (Kurator/in), Ida Maly

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2005 Ida Maly (1894-1941). Eine Außenseiterin der Moderne (Publikation)
2005 Neue Galerie Graz 2005 (Publikation)
2005 Einladung: Ida Maly. Eine Außenseiterin der Moderne (Archivalie)
2005 Ida Maly (Text)