Blickregime in Körper-, Subjekt- und Raumpolitik

Daten

– Künstlerhaus

Beschreibung

Der Begriff der Transparenz wird in der zeitgenössischen Architetkurliteratur oft mit dem Synonym Durchdringung, Simultanität, Überlagerung, Ambivalenz bechrieben. Diese Mehrdeutigkeit erscheint als ein Grundcharakteristikum des Themas der Transparenz in der Architektur, indem das Material Glas in zweifacher Hinsicht eine Figur der Differenz produziert: Einerseits in der physischen Trennung und gleichzeitigen visuellen Verbindung verschiedlicher Räume, und andererseits in der Verwandlung der Realität in ein Bild der Realität. Transparenz steht für eine ambivalente Doppelfigur, in der die Möglichkeit eines befreienden Blicks mit der eines kontrollierenden Blicks angelegt ist.

(aus: ÖGFA #1/06)

Beteiligte

Isa Genzken, Mark Lewis, Gordon Matta-Clark, Melanie Ohnemus, Nicole Wermers

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2006 ÖGFA #1/06 (Archivalie)