Symposion: Traum und Erinnerung / Trauma and memory. Cross-Cultural Perspectives
Daten
– Künstlerhaus GrazBeschreibung
Die Auseinandersetzung mit der nationalen Vergangenheit fand sowohl in Australien wie auch in Österreich nur verspätet und marginal statt. Die Geschehnisse der Zwischenkriegszeit und des Dritten Reiches unterlagen einem Verdrängungsprozess, gekoppelt mit dem Verlust der österreichischen Identität, der durch die traumatische Erfahrung des Zusammenbruchs des k.k.-Imperiums verursacht wurde. Mit dem Schicksal der Identitätslosigkeit ist auch das Schicksal der Moderne in Östereich verbunden. Der Wiener Aktionismus der 60er Jahre z.B. kann als Reaktionsbildung, als negativ besetzte Wiederkehr des Verdrängten, gelesen werden.
(aus: Neue Galerie 1999)
Beteiligte
Jill Bennett (Vortrag), Gerhard Botz (Vortrag), Joan Copjec (Vortrag), Okwui Enwezor (Vortrag), Emmanuel Fleury, Ágnes Heller (Vortrag), Franz Kaltenbeck (Organisation, Vortrag), Eyal Sivan (Vortrag), Peter Weibel (Organisation), Slavoj Zizek (Vortrag)
Objekte
(Archivalien, Publikationen, Werke)
| 1999 | Programm: steirischer herbst 99 sept/okt (Archivalie) |
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| 1999 | Neue Galerie 1999 (Publikation) |
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