Symposium: Erbe verweigert. Österreich und NS-Architektur
Daten
– ArchitekturZentrum Wien, Az WBeschreibung
NS-Architektur - das sind nicht nur die Wiener Flaktürme, die Führerstadt Linz oder das aktuell diskutierte Hitlerzimmer im Wiener Volkstheater. In den sieben Jahren nationalsozialistischer Herrschaft in Österreich entstanden auch Kasernen, Fabrikbauten, Schulen, Verwaltungsgebäude und vor allem zahlreiche Wohnanlagen und Siedlungen, die heute wie selbstverständlich genutzt werden. Bei teilweise durchaus guter Funktionalität und einer oft idyllisch-harmlosen architektonischen Gestaltung ist der Kontext, in dem sie entstanden, vielen nicht mehr bekannt.
Das vom Architekturzentrum Wien und dem Bundesdenkmalamt gemeinsam veranstaltete Symposium soll die spannungsvolle Dialektik zwischen Entstehungsgeschichte und alltäglichem Gebrauch dieser Gebäude thematisieren und Fragen nach dem adäquaten Umgang stellen. Deutsche und österreichische ExperteInnen werden den Bestand an österreichischer NS-Architektur, seine Entstehungs- und Nutzungsgeschichte analysieren und diskutieren. Das Symposium hat zum Ziel, eine in Österreich längst fällige Reflexion über die tabuisierte Gegenwart des baulichen Nazi-Erbes in Gang zu setzen.
(Presseinformation: Architekturzentrum Wien)
Beteiligte
Friedrich Achleitner, Ute Bauer, Hermann Czech, Werner Durth, Barbara Feller (Moderation), Eberhard Grunsky, Norbert Huse, Eva-Maria Höhle (Moderation), Wilfried Lipp, Winfried Nerdinger, Bertrand Perz, Wilfried Posch, Dietmar Steiner (Moderation), Klaus Steiner, Jan Tabor
Objekte
(Archivalien, Publikationen, Werke)
| 2006 | Programm: Architekturzentrum Wien 09/10 2006 (Archivalie) |
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| 2006 | Presseinformation: NS-Schwerpunkt im Architekturzentrum Wien (Archivalie) | |
| 2006 | Einladung: Erbe verweigert (Archivalie) |
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