markus raetz. nothing is lighter than light

Daten

– Museum der Moderne Salzburg

Beschreibung

m Fokus der künstlerischen Arbeit von Markus Raetz steht die Wahrnehmung: ihre Komplexität, ihr prozessuales Moment in der Interaktion, ihre Veränderlichkeit. Dabei behält die Verwendung der Zeichnung vorrangigen Stellenwert. Und doch bedient sich der Künstler im Lauf der letzten vierzig Jahre sehr unterschiedlicher Medien und Materialien. Er arbeitet mit fast allen, aus der Geschichte der Fotografie bekannten Verfahren: vom cliché verre bis zu den Schattenprojektionen, über die Anwendung des Polaroids, des Automatenfotos, der Heliogravüre und der Rasterbilder. Es geht ihm dabei nicht um die fotografische Abbildbarkeit von Wirklichkeit. Seine künstlerischen Untersuchungen zielen auf die Mechanismen der Wahrnehmung selbst. Im Vordergrund steht also nicht, was gesehen, dargestellt wird, sondern wie etwas gesehen wird. Es geht dabei um den Prozess, die Spannung zwischen Sehen und Denken.
Ob durch Knicke in Aluminium, gebogene Drähte, Spiegelungen, sich drehende, profilierte Aluminiumplatten, Druckstellen auf Wellkarton oder speziell angeordnete Holzblöcke: erst in der Bewegung und im Licht-Schatten Spiel, das sich zwischen den Objekten entfaltet, lassen sich die Werke von Markus Raetz erschließen. Viele seiner feinsinnigen Werke entstehen durch die Interaktion mit dem Betrachter.
(Presseinformation: Museum der Moderne Salzburg)

Beteiligte

Markus Raetz, Toni Stooss (Kurator/in), Tina Teufel (Kurator/in)

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2007 Programm: Galerien/Museen/Institutionen. Jan-Apr. 2007 (Archivalie)
2006 Prgramm: Museum der Moderne Salzburg (Archivalie)
2006 Das Bild als Botschafter (Text)
2006 Einladung: markus raetz. nothing is lighter that light (Archivalie)
2006 Feine Schule des Sehens (Text)