Johannes Vogl. Fünf Monde
Daten
– Kunst im öffentlichen Raum Wien, KöR, Öffentlicher Raum WienBeschreibung
Temporäre Installation, Baustelle an der U4 Station Heiligenstadt, 1190 Wien
Johannes Vogls Intervention basierte auf eine Installation aus Leuchtkästen, die Ausblicke in zeitlich und räumlich versetzte Abbilungen von Natursujets boten. Dabei handelte es sich um keine fotografischen oder drucktechnischen Reproduktionen, sondern um Handzeichnungen, welche im Prozess der Kratzzeichentechnik entstanden. Es wurde opakes Acrylglas zunächst komplett geschwärzt und danach Teile der Farbe mit Skalpellen und Spachteln wieder abgeschabt, wodurch kontraststarke Zeichnungen in Schwarzweiß entstanden.
Träger der Installation "Fünf Monde" waren vier Gittermastkräne auf einer Baustelle nahe dem Parkplatz Heiligenstadt, Muthgasse im 19. Bezirk im Norden Wiens. An solchen Baukränen sind üblicherweise auf der Höhe der Ausleger große Werbeleuchtkästen angebracht, welche das Logo des jeweiligen Bauunternehmens tragen. Johannes Vogl ersetzte vier dieser Leuchtdisplays durch seinen Zeichnungen eines Vollmondes. Bei Dunkelheit sahen die Betrachterinnen über dem Horizont der Stadt neben dem realen, vier weitere fiktive Monde, insgesamt also fünf Monde, wie der Titel besagt.
Textauszug: Karl Bruckschwaiger, Roland Schöny, in: Kunst im öffentlichen Raum Wien. Aufbrücke - Werke - Interventionen. 2004 - 2007.
Beteiligte
Johannes Vogl (Installation)
Objekte
(Archivalien, Publikationen, Werke)
| 2012 | Aufbrüche - Werke - Interventionen. Public art Vienna : 2004-2007 (Publikation) |
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| 2009 | Wem gehört die Stadt? Wien - Kunst im öffentlichen Raum seit 1968 (Publikation) |
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| 2007 | Einladung: Johannes Vogl. Fünf Monde (Archivalie) |
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