Einzelausstellung Christoph Urwalek. Double trouble

Daten

– Künstlerhaus

Beschreibung

Die Ausstellung thematisiert filmische Rollenklischees zum Thema Gechlechteridentität. Zentraler Teil der Ausstellung ist ein 33teiliges grafisches Storyboard, in dem Versatzstücke eines fiktiven Films montageartig als Selbstinszenierung präsentiert werden. Im wesentlichen lassen sich dabei mehrere narrativ besetzte Handlungorte ausmachen: Begegnung am Telefon (Splitscreen), Begegnung im Auto (Roadmovie), Begegnung an der Eingangstüre (Film Noir) und Ort äußerer Gewalteinwirkung (Explosionsraum). Das Konzept beruht im wesentlichen auf einer gedanklichen Blase. Alles weist auf einen scheinbar existenten Film hin. Zu sehen sind aber nur Hinweise dazu (Filmplakat, Storyboard, Darsteller, Ausstattung).
So auch der Bezug zum Titel: double für jemanden doublen. Trouble bezieht sich auf den konfrontativen Umgang der Selbstbezüglichkeit einer Person in beiden Geschlechterrollen. Double trouble hat aber auch in den Arbeiten eine bewusst doppeldeutige und ironische Komponente, um klassische Geschlechterkonstruktionen in Frage zu stellen.

[Quelle: http://www.k-haus.at/]

Beteiligte

Peter Bogner (Kurator/in, Rede), Joachim-Lothar Gartner (Rede), Eva Maria Stadler (Rede), Christoph Urwalek

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2009 künstlerhaus jahresbericht 2008 (Archivalie)
2008 Programm: Künstlerhaus Wien Jahresprogramm 2008 (Archivalie)
2008 Galerien Live. Spritz noch einmal, Sam! (Text)
2008 Einladung: Christoph Urwalek. Double trouble (Archivalie)