fast modern. Grazer Werkbundhaus und Architektur 1918-1938

Daten

– Stadtmuseum

Beschreibung

In der Grazer Architektur der Zwischenkriegszeit erschien die Moderne mit der bodenständigen Bautradition vereinbar.[...]
Im Zentrum der Ausstellung steht das heute denkmalgeschützte Grazer Werkbundhaus in der Schubertstraße, das 1928 aus Anlass des 800-Jahr-Jubiläums der Stadt Graz von 16 Mitgliedern des Steiermärkischen Werkbundes als Musterhaus geplant, komplett eingerichtet und von Tausenden GrazerInnen als 1:1-Bau- und Wohnausstellung besichtigt wurde: Es stellt einen heimatlichen Gegenentwurf zu den als kalt, seelenlos und undeutsch beurteilten Wohnmaschinen der Architekturmoderne dar und war international eine der ersten Reaktionen auf die Stuttgarter Weißenhof-Siedlung des Deutschen Werkbundes (1927).

Neben der Ambivalenz im Werk einiger der aktivsten Grazer Architekten werden weitere engagierte Vereinigungen wie der Verein für Heimatschutz, die Sezession Graz und die Zeitschrift Bau-, Wohn- und Kunstberatung im nationalistisch-völkischen Grazer Umfeld beleuchtet.

[Quelle: http://www.stadtmuseumgraz.at/]

Beteiligte

Eva-Maria Fluch (Rede), Antje Senarclens de Grancy (Kurator/in, Rede), Otto Hochreiter (Rede), Margareth Otti (Kurator/in, Gestaltung)

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2009 Programm: stadtmuseumgraz 2009 (Archivalie)
2008 fast modern. Grazer Werkbundhaus und Architektur 1918-1938 (Publikation)
2008 Programm: stadtmuseumgraz 2008 (Archivalie)
2008 Einladung: fast modern. Grazer Werkbundhaus und Architektur 1918-1938 (Archivalie)