Einzelausstellung Katherina Olschbaur. Wicked Walls

Daten

– Startgalerie im Museum auf Abruf

Beschreibung

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (Edition Basis Wien) mit Texten von Brigitte Felderer und Oona Lochner

Wie entwickeln wir Vorstellungen von Raum? Diese Frage lässt sich in Katherina Olschbaurs Malerei bis zu ihrer Serie „Hülsen“ (2005-2007) zurückverfolgen, in der sie ausgehend von der menschlichen Figur das Zusammenspiel von Fülle und Leere erprobt. Kleidungsstücke vertreten dort die eigentlichen Protagonisten, doch den textilen Kürzeln fehlen Kopf und Hände und mit ihnen Mimik, Gestik und Inkarnat als wesentliche Elemente des Portraits. Stattdessen lösen sich die Stoffe aus ihrer Rolle des Accessoires, und werden umgekehrt zu einem Instrument, mit dem sich Körper aus dem leeren Raum erst herausschälen lassen. Die Idee einer Formfunktion textiler Materialien, die Olschbaur bereits hier formuliert, intensiviert sie in ihren neueren Arbeiten. (Textauszug Oona Lochner)

[Quelle: Einladung]

Beteiligte

Brigitte Felderer (Rede), Katherina Olschbaur

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2011 Katherina Olschbaur (Publikation)
2011 Einladung: Katherina Olschbaur. Wicked Walls (Archivalie)