Einzelausstellung Peter Weibel. Das Leben im 20. Jahrhundert. 250 Millionen Morde
Daten
– Artelier Contemporary, Steirischer Herbst 2011Beschreibung
Augmented Reality Installation
Im realen Raum ein zweiter. Der Raum, den wir abtasten, ist leer. Dass sich darin ein weiterer verbirgt, erkennen wir nur auf speziell programmierten Handbildschirmen: Um virtuelle Globen wickeln sich Spruchbänder voller Zahlen – Zahlen von Toten. Denn die Verwirrung zwischen Realem und Virtuellem in Peter Weibels neuester künstlerischer Arbeit dient keiner Flucht aus der Welt, sondern der Rückkehr ins Reale: Und so erinnern die Zahlen daran, wo und warum aus politischen, ethnischen und religiösen Gründen getötet wurde – eine brutale, sehr wirkliche Geschichte des 20. Jahrhunderts, symbolisch und metonymisch kondensiert.
[Quelle:Programm]
Beteiligte
Jens Barth (Programmierung), Adam Rafinski (Recherche), Peter Weibel
Objekte
(Archivalien, Publikationen, Werke)
| 2011 | Ein Geisterhaus und Gerüchte (Text) | |
| 2011 | Information: Steirischer Herbst 2011 (Archivalie) |
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| 2011 | Einladung: Peter Weibel. Das Leben im 20. Jahrhundert (Archivalie) |
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| 2011 | Programm: Steirischer Herbst 2011 (Archivalie) |
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