Gruppenausstellung Painting was a Lady
Daten
– Wonderloch-KellerlandBeschreibung
18 Malerinnen mit Wohnsitz in Berlin zeigen Werke angesiedelt zwischen Figuration und Landschaft. Der Titel erinnert an den Film „Satan was a Lady“ (1975) der US-amerikanischen Regisseurin Doris Wishman. Man kann sich zu Wishmans Oevre verhalten wie man will, eigenwillig ist ihre Karriere allemal. Als Regisseurin arbeitete sie sich bekanntlich durch alle Facetten des Sexploitation Films und begann ihre Karriere in dieser ausgesprochenen Männerdomäne wohlweislich unter dem Pseudonym Louis Silverman. „Malerei als Männerdomäne“ ist ein wunderbar streitbares Thema. Aber vor allem verweist der Titel darauf, dass die Malerei, genauso wie die Kunst, ursprünglich weiblich ist. Und tatsächlich, die Kunst wird in unserer Kultur- und Geistesgeschichte doch v.a.mit Apoll in Verbindung gebracht, oder bestenfalls noch mit Dionysos. Erst Camille Paglia machte für uns heute klar, dass viel weiter unten, viel tiefer und dunkel, eine uralte chtonische Dynamik sitzt. Painting was a Lady.
[Quelle: Einladung]
Beteiligte
Olivia Berckemeyer, Nicole Bianchet, Caroline Bittermann, Tatjana Doll, Valeria Heisenberg, Franziska Hufnagel, Anne Kaminsky, Heike Kelter (Kurator/in), Elke Krystufek, Kathrin Köster, Catherine Lorent, Britta Lumer, Katrin Plavčak, Julia Rüther, Renate Schiele, Bettina Sellmann, Alex Tennigkeit, Claudia Zweifel