Einzelausstellung Nina Kreuzinger. Albern: Spuren

Daten

– brick-5

Beschreibung

Photographien und Objekte Stromkilometer 1918,3: Die mächtigen Getreidespeicher des Alberner Hafen sind weithin zu sehen. Während der NS-Zeit, von 1939 bis 1941, realisierten Zwangsarbeiter das Frachtenzentrum nächst der Donau, das seither ständig in Betrieb ist. Seit 2009 dokumentiere ich den sich derzeit wegen Sanierungs- und Ausbauarbeiten sehr schnell und stark verändernden Hafen am östlichen Rand von Simmering. Der dokumentarischen Auseinandersetzung folgte bald eine weitere Ebene: die persönliche Konfrontation mit gefundenen Objekten, etwa Maschinenbauteilen, und verschiedenen Materialien. In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit der Funktionalisierung und Normierung des Menschen, des menschlichen Körpers – wie auch mit seiner Verletzlichkeit. Rost und verrottendes Material auf nackter Haut zeugen von der Vergänglichkeit des Apparates.
Wien 2014,

[Quelle: Einladung]

Beteiligte

Nina Kreuzinger

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2014 Einladung: Nina Kreuzinger. Albern: Spuren (Archivalie)