Einzelausstellung Hermann J. Painitz. Selbstverständlich

Daten

– Niederösterreichisches Landesmuseum, ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH

Beschreibung

Der Beginn seines künstlerischen Schaffens in den 1960er-Jahren ist von Bildern und Plastiken geprägt, in denen er sich mit Themen wie Serie, Rhythmus, Reihe und der „Überwindung des Individuellen“ mittels geometrischer Grundformen (Kreis, Quadrat) beschäftigt sowie in weiterer Folge (Anfang der 1970er-Jahre) mit der bildlichen Umsetzung statistisch erfasster Daten. Die formal meist sehr reduzierten und aufgrund der regelmäßig wiederkehrenden konzentrischen Kreise oft als „konstruktiv“ bezeichneten Werke gehorchen jeweils inneren Gesetzmäßigkeiten, so dass Painitz selbst immer wieder von „logischer“ Kunst spricht. Dabei geht es ihm primär um die Entwicklung verschiedener visueller Zeichensysteme, die in weiterer Folge in den „gegenständlichen Alphabeten“ und codierten Schriftbildern Ausdruck finden.

ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH widmet Hermann J. Painitz die erste umfangreiche Retrospektive seit 1987 und versucht anhand der wichtigsten, seit den 1960er-Jahren entstandenen Werkgruppen die Besonderheit dieses ebenso vielseitigen wie konsequenten Œuvres neu zu ermessen.

[Quelle: www.zeitkunstnoe.at]

Beteiligte

Richard Graf (Musik), Johann Heuras (Rede), Hermann Josef Painitz, Alexandra Schantl (Rede), Brigitte Schlögl (Rede)

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2014 Die Ordnung der Dinge. Mit Hermann J. Painitz wird ein glänzender Außenseiter der Kunst gewürdigt (Text)
2014 Tönend bewegte Form (Text)
2014 Hermann J. Painitz. Selbstverständlich (Publikation)
2014 "Für den Menschen, gegen die Landschaft" (Text)
2014 Einladung: Hermann J. Painitz. Selbstverständlich (Archivalie)