Haufenweise Schwab. Eine Nachlassausstellung mit Fortsätzen

Daten

– Literaturhaus Graz

Beschreibung

Haufenweise Schwab. Eine Nachlassausstellung mit Fortsätzen
Werner Schwab zum 20. Todestag

Kadaver, Schrott, Punkmusik und Sprache, das eigene Leben und die Kunst – alles wurde für Werner Schwab zum Material. Er formt daraus seine als „Schwabisch“ berühmt gewordene „Schrottsprache“ und „Kadaverstücke“ mit Figuren wie dem „Drecksepp“ oder dem „Krüppelherrmann“. Mit seinen „Fäkaliendramen“ avanciert er zum meistgespielten deutschsprachigen Theaterdichter der frühen 90er Jahre und stirbt wie ein Popstar erst 35jährig in der Silvesternacht 1993/94. Nach wie vor sind seine Stücke fixer Bestandteil der Theaterspielpläne von Wien bis Warschau.
In der Ausstellung werden Materialien aus dem Nachlass gezeigt, der 2010 vom Land Steiermark angekauft wurde, aber auch Leihgaben der Familie und zahlreicher Künstlerfreunde sowie eigens produzierte Zeitzeugeninterviews mit Weggefährten und Freunden Schwabs.

[Quelle: www.literaturhausgraz.at]

Beteiligte

Daniela Bartens (Kurator/in, Rede), Christian Buchmann (Rede), Gerhard Melzer (Rede), Lisa Rücker (Rede), Werner Schwab

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2014 Einladung: Haufenweise Schwab. Eine Nachlassausstellung mit Fortsätzen (Archivalie)
2014 Schwabs Kosmos im Literaturhaus Graz (Text)
2014 Der Grazkünstler als Gesamtkunstwerk (Text)