Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz
Daten
– Ballhausplatz (Veranstaltungsort), Kunst im öffentlichen Raum Wien, KöR, Öffentlicher Raum WienBeschreibung
Permanente Installation
Die nationalsozialistische Militärjustiz verhängte während des Zweiten Weltkrieges mehr als 30.000 Todesurteile, wovon die meisten gegen Deserteure und sogenannte "Wehrkraftszersetzer" ergingen. 2009 rehabilitierte der Nationalrat die Opfer der Verfolgung durch die Wehrmachtsgerichte und 2010 beschloss die Stadt Wien die Errichtung eines Denkmals für die Verfolgten der NS-Militärjustiz.
Die Skulptur Olaf Nicolais greift die klassischen Elemente eines Mahnmals "Sockel" und "Inschrift" auf, arrangiert diese aber völlig anders als traditionelle Kriegerdenkmäler.
Die Skulptur erweist denjenigen Respekt, die eine eigene Entscheidung treffen, sich der Fremdbestimmung widersetzen und sich durch ihr eigenständiges Handeln gegen das geltende System stellen.
[Quelle: www.koer.or.at]
Beteiligte
David Ellensohn (Rede), Heinz Fischer (Rede), Andreas Mailath-Pokorny (Rede), Walter Manoschek (Rede), Olaf Nicolai, Josef Ostermayer (Rede), Kathrin Röggla (Rede), Martina Taig (Rede), Richard Wadani (Rede)
Objekte
(Archivalien, Publikationen, Werke)
| 2014 | "Denkmäler sind mir ja eher suspekt" (Text) | |
| 2014 | Einladung: Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz (Archivalie) |
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| 2013 | Olaf Nicolai gestaltet Wiener Deserteursdenkmal (Text) |