Gruppenausstellung Shifting Constellations

Daten

– Kulturzentrum bei den Minoriten

Beschreibung

Einem fremden Blick fällt etwas anderes auf, was diese Stadt auszeichnet. 13 Künstlerinnen, die vor kurzer oder längerer Zeit nach Graz gezogen sind, reflektieren „settlement“, was man im Deutschen etwas langatmig „Ansiedlung“ nennt. Sie denken dabei über wechselseitige Prozesse des Gebens und Nehmens nach: „Wir haben Graz viel zu geben.“ Und: „Wir haben von Graz viel genommen.“ Es ist ein Wechselverhältnis. Konstellationen also, die sich bedingen: SHIFTING CONSTELLATIONS.

In der Realität eines Ansiedlungsprozesses ergreifen fast immer Frauen die Initiative: Sie sind es, die das „Networking" betreiben, wenn es um Kinderkrippe, Kindergarten, Schule geht – nur ein Beispiel für den Prozess von settlement.
Dieses kollektive Ausstellungsprojekt reflektiert den Prozess von Ansiedlung auf einem fremden Territorium mit den Mitteln der Kunst: Langsam, poetisch und in allen künstlerischen Medien – von Geruchs-, Klang-, Luft- und Rauminstallationen bis hin zu Fotografie und Malerei wird der Adaptierungsprozess erzählt, über die Möglichkeiten nachgedacht, in denen sich Inklusionen eröffneten. Die Biografien sind derart lesbar wie offene Bücher, Landkarten einer Stadt: Im Dialog mit dem Publikum findet auch in der Ausstellung ein Wechselverhältnis statt: Am Ende steht die Behauptung: Wir haben Graz reicher gemacht. Und sind durch diese Stadt reicher geworden.

[Quelle: www.kultum.at]

Beteiligte

Marie Aimetti, Daniela Brasil, Nayari Castillo, Tamara Friebel, Severin Hirsch, Kate Howlett-Jones, Maryam Mohammadi, Christine Clara Oppel, Johannes Rauchenberger (Kurator/in), Jessie Servenay, Tuuli Sundén-Uusimäki, Mar Vicente, Daphna Weinstein, meet me industries

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2015 Mit anderen Augen (Text)