Gruppenausstellung Die Kunst der Frau – Freundinnen und Komplizinnen

Daten

– Vereinigung Bildender KünstlerInnen Österreichs, VBKÖ

Beschreibung

Warum nennt man heute eine Ausstellung Die Kunst der Frau? Wieso macht man 2015 eine Weihnachtsschau, einen Fünfuhrtee und eine Tauschausstellung?

1910 fand die erste Ausstellung der Vereinigung bildender Künstlerinnen (VBKÖ) unter dem Titel Die Kunst der Frau statt. Mit dieser Ausstellung verschafften sich Künstlerinnen zum ersten Mal Gehör und Sichtbarkeit. Viele Jahre führte die VBKÖ vor Weihnachten Verkaufsausstellungen durch. Die Tauschausstellung brachte Pelzmantel, Landaufenthalte, Heizmaterial und Zahnbehandlungen im Tausch gegen Malerei und Skulptur. Mit dem Fünfuhrtee wurden Netzwerke ausgebaut. Was würde heute verkauft, getauscht, bzw. wer hätte Interesse zu kaufen und zu tauschen? Welche Netzwerke entstehen unter welchen Bedingungen?

Wir interpretieren Weihnachtsschau, Fünfuhrtee und Tauschausstellung neu. Dazu zeigen zeitgenössische Künstlerinnen Arbeiten, die sich auf verschiedenen Ebenen mit gegenwärtigen ökonomischen Verhältnissen bzw. mit der Geschichte der VBKÖ befassen. Play it again...

[Quelle: Einladung]

Beteiligte

Elke Auer, Erwin K. Bauer (Konzeption), Catharina Bond, Veronika Dirnhofer, Barbara Eichhorn, Lizzy Fidler, Hilde Fuchs, Julia Gaisbacher, Christian Helbock (gemeinsam mit Markus Lobner), Brigitte Kovacs, Markus Lobner (gemeinsam mit Christian Helbock), Alejandra Loreto, Anna Meyer, NO Future Complex, Lilo Nein, Marion Porten, Isa Rosenberger, Johannes Schweiger, Sekretariat für Geister, Archivpolitiken und Lücken, SKGAL, Tatia Skhirtladze, Rainer Stadlbauer (Konzeption), Barbara Steiner (Kurator/in, Konzeption), Esther Straganz

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2016 Der Humus der Kunstszene (Text)
2015 Einladung: Die Kunst der Frau – Freundinnen und Komplizinnen (Archivalie)
2015 Die Kunst der Frau revisited (Text)