Einzelausstellung Friedrich Kiesler. Lebenswelten

Daten

– Museum für angewandte Kunst, MAK

Beschreibung

Friedrich Kieslers (1890–1965) vielfältiges ku¨nstlerisches OEuvre inspiriert bis heute ArchitektInnen, TheaterproduzentInnen, DesignerInnen, Ku¨nstlerInnen und FilmproduzentInnen. Die MAK-Ausstellung FRIEDRICH KIESLER. Lebenswelten spiegelt das wachsende Interesse wider, das Kieslers konzeptuellem sowie ganzheitlichem Denken und Handeln in der internationalen Kunst- und Kreativszene entgegengebracht wird.

Kieslers Wiener Jahre im Umfeld von Otto Wagner, Josef Hoffmann und Adolf Loos sowie die Idee des Gesamtkunstwerks waren prägend fu¨r sein gesamtes ku¨nstlerisches und theoretisches Werk. Im Fokus der atmosphärischen Ausstellung steht Kieslers transdisziplinäres Schaffen in Malerei und Skulptur, Architektur und Design, Theater und Film, während seine Theorie des Correalismus ebenso zur Diskussion gestellt wird wie seine innovative Ausstellungspraxis. Seine Vision einer Wechselbeziehung zwischen Kunstwerk, Raum und BetrachterIn materialisiert sich in seinen revolutionären Ausstellungsgestaltungen ebenso wie in den Galaxies der 1950er und 1960er Jahre.

An verschiedenen thematischen Nahtstellen entstehen im Rahmen der MAK Ausstellung prozesshafte ku¨nstlerische Interventionen und performative Arbeiten von Leonor Antunes, Céline Condorelli, Verena Dengler, Lili Reynaud-Dewar, Apolonija Šušteršic und Rirkrit Tiravanija, die mit Kiesler in einen zeitgenössischen Dialog treten.

[Quelle: www.mak.at]

Beteiligte

Leonor Antunes, Dieter Bogner (Kurator/in), Céline Condorelli, Verena Dengler, Frederick J. Kiesler, Maria Lind (Kurator/in), Rirkrit Tiravanija, Bärbel Vischer (Kurator/in), Apolonija Šušteršic

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2016 Programm: Die Galerien. Mai - Aug 2016 (Archivalie)
2016 spike 49 (Zeitschrift)
2016 Visionär sozialer Archiskulpturen (Text)
2016 Ausstellung zu Friedrich Kiesler im MAK (Text)
2016 Kieslers Vision: Spannungen im freien Raum (Text)
2016 Friedrich Kiesler: Das Auge eines Botschafters des 21. Jahrhunderts (Text)