Gruppenausstellung Juxtapositionen

Daten

– Salon für Kunstbuch im 21er Haus

Beschreibung

Mit Juxtapositionen suchen fünfzehn Publikationen die Nachbarschaft zu ihresgleichen im Salon für Kunstbuch im 21er Haus. Die Idee zur Ausstellung greift auf ein linguistisches Modell zurück, das die Konstruktion von Wörtern in Form von Aneinanderreihungen sprachlicher Versatzstücke beschreibt. Ähnlich wie bestimmte Begriffe erst durch das Nebeneinanderstellen [lat. iuxta ›dicht daneben‹, ponere ›setzen‹] von Wörtern oder einzelner Wortelemente entstehen, sind die ausgestellten KünstlerInnenbücher nicht nur als singuläre Erscheinungsformen zu begreifen. Vielmehr wird der Blick zusätzlich auf den spezifischen Kontext gelenkt, in dem sie sich befinden. Die inhaltlichen, formalen und materiellen Voraussetzungen jener Druckwerke, die die Ausstellungsstücke im Salon für Kunstbuch – das „Modell einer Buchhandlung im Maßstab 1:1“ – umgeben, tragen schließlich ebenso zur Bedeutung der Publikationen bei wie diese wiederum als eigenständige künstlerische Ausdrucksformen funktionieren.
(Franz Thalmair)

Beteiligte

Nicoleta Auersperg, Margit Busch, Stefan-Manuel Eggenweber, Maria Grün, Sebastian Gärtner, Luzie Kork, Nika Kupyrova, Marlene Lahmer, Yen Noh, Mara Novak, Aline Sofie Rainer, Stephanie Rizaj, Poppi Stefanska, Jakob Steiner, Franz Thalmair (Kurator/in), Hui Ye

Objekte

(Archivalien, Publikationen, Werke)

2016 Einladung: Juxtapositionen (Archivalie)