Group Hotel Butterfly
Mitglieder dieser Gruppe
Beschreibung
Das Künstlerkollektiv „Hotel Butterfly“ ist ein Familienunternehmen, das hauptsächlich aus Cousinen ersten Grades besteht. Sie arbeiten in verschiedenen Formationen zusammen. Die Schwerpunkte ihrer gemeinsamen Arbeit sind Inszenierung, Performance und die künstlerische Untersuchung von queeren Strategien, das Aufbrechen von Zuschreibungen und Rollenmodellen, aber auch Mythologie und das kollektive kulturelle Gedächtnis.
Sie bedienen sich dabei unterschiedlicher Medien wie Photographie, Video und interaktiver, performativer Formate, bei denen die Grenzen zwischen Normen, Geschlechtern und Disziplinen verschwimmen. Sie sehen den Begriff „Queer“ in erweiterter Form: als ein „queeren“ von gesellschaftlichen Strukturen, Medien und Arbeitstechniken.
Er steht hier auch für ein Durchqueren des Spektrums zwischen gesellschaftlich akzeptierter Hochkultur, gutem Geschmack, Subkultur, Kitsch und Trash. Im Zentrum ihrer Arbeiten steht die Frage nach der eigenen Identität und ihre Prägung durch gesellschaftliche Strukturen, die kritisch hinterfragt werden.
Hotel Butterfly verfolgt das Ziel, bekannte Wiener Lokalitäten zu transformieren und deren vielseitiges Potential mittels Raum-Interventionen, wie etwa Installationen, Visuals, akustischer Bespielung und performativen Gesten – zu aktivieren. Wesentlich ist dabei die Räume aus ihren gewohnten Prägungen zu lösen und sie als alternative soziale Schnittstelle für ein diverses Publikum frei zu legen.
[Quelle: www.viennainside.at]
Objekte
(Archivalien, Publikationen, Werke)
| 2016 | Gemeinsam statt einsam (Text) |
Ausstellungen / Veranstaltungen
| 2019 | PARALLEL Vienna 2019, Lassallestraße 5, Wien, PARALLEL Vienna, Wien |
| 2017 | Florian Aschka/Larissa Kopp. "Queer Revolutionaries ...?", Startgalerie im Museum auf Abruf, Wien (Performance) |
| 2016 | WIR IST SCHÖN, Flux23 im T/abor, Wien (Veranstaltungsort), Vienna Art Week 2016, Wien |
| 2016 | DOPUST/ Days of open performance VIENNA, Galerie Michaela Stock, Wien (Performance) |
| 2015 | Aufgerissenen Auges: Transmanieristische Reaktionen , xhibit, Wien |