Brotlos. Leben ohne Sicherheit
Basics
– MUSA, Museum Startgalerie ArtothekDescription
Woran denken wir, wenn wir heute den Begriff „brotlos“ hören? Eine starke Assoziation ist mit Menschen, die trotz geregelter Arbeit keinen entsprechenden Lohn erhalten - denen trotz Erwerbstätigkeit regelmäßig die Grundnahrungsmittel ausgehen. Die Gruppenausstellung „Brotlos. Leben ohne Sicherheit“ setzt sich kritisch mit gängigen Vorurteilen gegenüber Personen in dieserart prekären Lebensverhältnissen auseinander. Die eingeladenen Künstler:innen wollen so eine breite Diskussion über die gesellschaftlichen Verhältnisse von Lohnarbeit anregen.
Der Film „Carenomadinnen“ von Katarína Csányiová verhandelt die Thematik in exemplarischer Weise. Einfühlsam erzählt die Künstlerin vom Alltag slowakischer Pflegekräfte, die nicht nur jeden Monat 880 Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz nach Innsbruck pendeln, sondern auch mit unzumutbaren Arbeitsbedingungen konfrontiert sind. Csányiová ist eine von mehreren künstlerischen Positionen in der von Anežka Jaburková und Miljana Mirovic kuratierten Ausstellung, die sich mit den Schattenseiten des globalisierten Arbeitsmarktes auseinandersetzt.
[Quelle: https://web.archive.org/web/20240224143241/https://www.wienmuseum.at/brotlos_leben_ohne_sicherheit]
Participants
Happy Akegbeleye, Željka Aleksic, Ana Almeida, Katka Csanyiova, Polina Davydenko, Petja Dimitrova, Sanja Ivekovic, Anezka Jaburkova (Kurator/in), Eszter Kallay, Martins Kohout, Jelena Micić, Miljana Mirovic (Kurator/in), Olena Newkryta, Alicja Rogalska, Dana Sochorová, Moira Zoitl
Objects
(Archival material, Publications)
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