Group exhibition Bitteres Arkadien
Basics
– Galerie Crone WienDescription
Wir möchten Sie sehr herzlich zur Eröffnung der Gruppenausstellung „Bitteres Arkadien“ in unserer Wiener Galerie einladen. Gezeigt werden Malereien, fotografische Arbeiten, Skulpturen und Installationen internationaler Künstler*innen, die sich auf unterschiedliche Art und Weise Praktiken der Sublimierung zu eigen machen.
Die Ausstellung verfolgt zwei Stränge, die sich einerseits mit der „Dekonstruktion des Subjekts“, andererseits mit dem Phänomen der Trauer, Sorge und Erinnerung beschäftigen – noch bevor jemand oder etwas stirbt oder vergeht.
Mit einer Mischung aus autobiografischen, symbolischen und fiktionalen Elementen versuchen vor allem die Generationen Y und Z, mögliche Szenarien für gegenwärtige und kommende Communities zu entwerfen. Der Ausdruck von Empathie in ihrer Kunst hat eine umfassende emotionale und soziale Bedeutung. Was zählt, sind nicht nur die Fakten, sondern auch die neu formulierten Bewertungen des Mitgefühls.
Die Kunstwerke in der Ausstellung „Bitteres Arkadien“ sind postromantisch oder dekadent, würzig und süß. Sie sind nicht nur in die traditionelle Ikonographie der Kunstgeschichte verstrickt, sondern auch in die neurographische abstrakte Linie. Trauer bestimmt vor allem auch die Position eines europäischen Subjekts, das die Erinnerung an den Anderen bewahren will und als solches um den Anderen trauert, ihn aber gleichzeitig nicht vollständig verinnerlichen kann. Repräsentation ist hier keine reproduzierende Re-Präsentation, sondern eine Wiederherstellung der Präsenz des Verlorenen. Genau darin liegt auch die Stärke der in der Ausstellung gezeigten Werke.
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We cordially invite you to the opening of the group exhibition Bitter Arcadia at our gallery in Vienna. On display are paintings, photographic works, sculptures and installations by international artists who all adopt practices of sublimation in different ways.
The exhibition pursues two strands, one dealing with the “deconstruction of the subject” and the other with the phenomenon of mourning, sorrow and memory - even before someone or something dies or fades away.
With a mixture of autobiographical, symbolic and fictional elements, the generations Y and Z in particular attempt to create possible scenarios for present and future communities. The expression of empathy in their art has a comprehensive emotional and social meaning. What matters are not only the facts, but also the newly articulated evaluations of empathy.
The artworks in the Bitter Arcadia exhibition are post-romantic or decadent, spicy and sweet. They are not only entangled in the traditional iconography of art history, but also in the neurographic abstract line. Above all, mourning also determines the position of a European subject that wants to preserve the memory of the Other and as such mourns the Other, but at the same time cannot fully internalize it. Representation here is not a reproducing re-presentation, but a restoration of the presence of the lost. This is precisely the strength of the works shown in the exhibition.
[Quelle: Einladung]
Participants
Hannah Sophie Dunkelberg, Andrej Dúbravský, Nao Kikuchi, Kornel Leśniak, Michael Part, Sophie-Luise Passow
Objects
(Archival material, Publications)
| 2025 | Einladung: Bitteres Arkadien (Archival object) |
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