Gregor Schmoll. vexations

Basics

– Neue Galerie Graz

Description

Bereits während der Zusammenarbeit mit Rosa Brückl (1994 – 2001) stand zusätzlich die performative Komponente im Werkinteresse. So auch im aktuellen Fall – „vexations“. Dabei entwickelt Schmoll in Anlehnung an die Charakterköpfe von Franz Xaver Messerschmidt eigene Grimassen, die er auf Porzellanvasen – von Augarten, Wien produziert – überträgt. Dabei bilden die Konturen der Physiognomien die Profile der Vasen. Im Wechselspiel mit dem Hintergrund werden verdoppelte Selbstportraits erkennbar. Auf Sockel positioniert, bilden die Objekte ein Skulpturenensemble, das im Zusammenspiel mit den schwarz-weißen Fotos von einerseits Blumenblüten und andererseits den Vasen selbst ein ästhetisch höchst verführerisches Beziehungsgeflecht ergibt, das vexierbildhaft zwischen Drei- und Zweidimensionalität oszilliert.

[Quelle: http://www.museum-joanneum.at]

Participants

Günther Holler-Schuster (Kurator/in), Gregor Schmoll, Anselm Wagner (Rede)

Objects

(Archival material, Publications)

2011 Gregor Schmoll. vexations (Publication)
2010 Ausstellungsansicht: Gregor Schmoll. Vexations (Archival object)
2010 Programm: Universalmuseum Joanneum Februar 2010 (Archival object)
2010 Programm: Universalmuseum Joanneum Jänner 2010 (Archival object)
2010 Einladung: Gregor Schmoll. vexations (Archival object)