Group exhibition "FINE SOUND keine Medienkunst."

Basics

– das weisse haus

Description

Eine Abfolge von Klängen und repetitiven Tönen, Aneinanderreihungen und Überlagerungen von Geräuschen als Musik aufzufassen, setzt eine komplexe Wahrnehmungsfähigkeit voraus. Eine solche als besondere Form der Bildenden Kunst zu verstehen impliziert eine Transgression kategorischer Ordnungen. Diese Verschiebungen im Verstehen eröffnen den KünstlerInnen und RezipientInnen einen erweiterten Raum für diachrone und synchrone Arbeitsweisen und Lesarten. Sie ermöglichen Erkundungen ästhetischer und theoretischer Beziehungen zwischen Musik und Klängen, Objekt und Musik sowie Installation und Komposition.
Jedes Objekt, jede Installation konstruiert für sich selbst einen autonomen Klangraum, der einerseits mit der architektonischen Situation in Dialog tritt und andererseits die Anwesenheit weiterer Klangräume verhandeln muss, sodass sich zwangsläufig permutierende musikalische Strukturen herauskristallisieren. In diesem Spannungsfeld treffen aber eben nicht nur Klänge aufeinander, sondern auch die Verknüpfungsprinzipien in der Skulpturalität der Klänge. Die Objekte und Installationen arbeiten mit affektiven Kongruenzstrategien und geben Details ihrer Klangorganisation preis, indem sie auf konkrete Prozesse der Soundproduktion oder
Soundabwesenheit des Kunstwerkes verweisen. So sind Rückschlüsse auf Material sowie Art und Kontinuität der Klangerzeugung möglich.
Im Rahmen dieses Differenzierungsgeschehens geraten die Modi von Orientierung und Desorientierung ins Spiel der Dichotomie.

[Quelle: http://www.dasweissehaus.at/]

Participants

FAXEN, Alexandra Grausam (Kurator/in), Andreas Krach, Tristan Perich, Gaby Peters, RaumZeitPiraten, Ulla Rauter, Georg Reil (gemeinsam mit Kathy Scheuring), Kathy Scheuring (gemeinsam mit Georg Reil), Christian Schröder, Amund Sjølie Sveen, Markus Taxacher (Kurator/in), Benjamin Tomasi

Objects

(Archival material, Publications)

2017 don't call it off-space! 10 Jahre / 10 Years (Publication)
2013 Einladung: "FINE SOUND keine Medienkunst." (Archival object)