Solo exhibition Edith Tudor-Hart. Im Schatten der Diktaturen

Basics

– Wien Museum

Description

Die Wiederentdeckung einer großen österreichisch-britischen Fotografin: Edith Tudor-Hart (1908–1973), die in Österreichs Fotogeschichte unter ihrem Mädchennamen Edith Suschitzky bekannt ist, zählte zur Riege jener politisch engagierten Fotografinnen und Fotografen, die in der Zwischenkriegszeit mit sozialkritischem Impetus den politischen Entwicklungen begegneten.

Edith Suschitzky studierte am Bauhaus in Dessau und arbeitete um 1930 als Fotografin in Wien – zugleich war sie sowjetische Agentin. 1933 heiratete sie einen ebenfalls der kommunistischen Partei nahestehenden Engländer und flüchtete mit ihm nach Großbritannien. Dort entstanden brillante Sozialreportagen in den Londoner Slums oder im walisischen Kohlenrevier, die heute zu den Hauptwerken der britischen Arbeiterfotografie zählen.

Die Ausstellung ist die erste monografische Präsentation von Edith Tudor-Harts Werk. Neben Highlights der Zeit in England ist auch eine Auswahl ihrer frühen Wiener Bilder zu sehen. Ihre unprätentiösen, dokumentarisch geprägten Fotografien zu sozialen Themen stammen größtenteils aus dem Bestand der National Galleries of Scotland.

[Quelle: www.wienmuseum.at]

Participants

Duncan Forbes (Kurator/in), Frauke Kreutler (Kurator/in), Edith Tudor-Hart

Objects

(Archival material, Publications)

2013 Camera Austria International 124 / 2013 (Magazine)
2013 Information: Edith Tudor-Hart. Im Schatten der Diktaturen (Archival object)
2013 Einladung: Edith Tudor-Hart. Im Schatten der Diktaturen (Archival object)
2013 Agentin aus Glaube an den Kommunismus (Text)
2013 Die Spionin, die mich knipste (Text)
2013 Mit der Kamera als Waffe (Text)