Aufruf zur Reduktion (in effigie)

Basics

– Ehemalige Anker-Expedithalle

Description

Das KünstlerInnen-Kollektiv mit dem Namen MIASMA (die menschliche Seuche) fordert in dieser Performance nichts Geringeres als die Abschaffung der Welt und deren Neuerschaffung. In einer 50 stündigen theatralen, medialen, installativen, musikalischen wie performativen Aktion verwandelt sich die Expedithalle der ehemaligen Ankerbrotfabrik im zehnten Bezirk in einen riesigen Garten. In ihm startet Marie Müller den Versuch einer Selbstbehauptung gegen den Zwang einer psychotischen Gesellschaft zur totalen Auflösung in den Schlamm und die heiße Luft der kollektiven Hysterie, der Angst und des Porno. Mit dem hohen Anspruch von Welttheater wird hier der Versuch der Abschaffung der Welt wie wir sie kennen eingefordert, um am Ende -nach der Verhandlung des Weltgerichts -eine Neuerschaffung der Welt aus menschlicher Notwendigkeit sowie im Einklang mit dem, was wir gemeinhin „Natur“ nennen, zu wagen. In jeweils vier Stunden pro Tag verdichtet sich die performative Aktion, die restliche Zeit wird der Erarbeitung, Entwicklung und Vorbereitung des folgenden abendlichen Höhepunkts gewidmet:

Freitag, 6. Juli, 20-24 Uhr: „The-White-Out und der Medienputsch“
Samstag, 7. Juli, 20-24 Uhr: „Die Abschlachtung der Jugend: DAS IST PORNO!“
Sonntag, 8. Juli, 18-22 Uhr: „Da ist Leben in dem Dreck, auf dem ich gehe.“

Participants

Daniel Benedek (Musikalische Leitung / Komposition), So:ren Berner, Melissa Blau (Regieassistenz), Matthias Buch, Arteom Denissov (Musik, Komposition), Coelestine Kala Engels, Christian Falsnaes, Glutamat (Musik), Max Gurresch (Leitung der ästhetischen Komposition, Aufnahmeleitung, Kamerasysteme), Rotraud Kern, Ludwig Kittinger, Win Knowlton (Beratung Gartendesign/Bühnenbild), Tobias Lintl, Fernando Mesquita, Anna Mitterer, Gitti Petri (Ton), Begi Piralishvili, Andre Ryabinets (Musik, Komposition), Nino Sakandelidze, Patrick Schabus, Stylianos Schicho, Matthias Tarasiewicz (Leitung der ästhetischen Komposition, Aufnahmeleitung, Kamerasysteme), Bernhard Werschnak (Produktionsleitung), Bastian Wilplinger (Künstlerische Leitung), Tomas Zierhofer-Kin, renfah